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3 step`s zur richtigen LED
LED Farben
Es werde Licht
Farbtemperatur K
Farben nm
Lichtstärke cd
Lichtstrom lm
Beleuchtungsstärke Lux
Leuchtdichte L
Das Photon
Halbleiter
Lumineszenz
Bauformen
Strom
Vor - Widerstand
Oled
Degradation
ÜBERSICHT
Erzeuger
Distributoren
 





























































































Das Licht


ist im allgemeinen der für den Menschen sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung von etwa 380 bis 780 Nanometer (nm) Wellenlänge (entsprechend einer Frequenz von etwa 385 bis zu 789THz).

Auszug aus dem Roman
"Anthropos":
„Millionen von kleinen Lichtpaketen treffen auf unsere Augen und ca. 200 Millionen Stäbchen und Zäpfchen saugen sie auf und irgend etwas berechnet dann für eine jede Energieeinheit, einen dreidimensionalen Farbraum und gibt ihn weiter. Nur wohin? Wer interpretiert für dich? Wer fügt die Millionen Lichtpakete wieder zu einem Bild zusammen? Wo entsteht das Bild, das ich sehe? Wo fängt es an und wo hört es auf, in dir? Wo hört dein Gehirn auf? Was ist das, was ich sehe? Bei einem Kinofilm, sehen wir ja auch nur die einzelnen bewegungslosen Szenen. Wer fügt sie zu einer Scheinbewegung zusammen? Bewegen wir uns oder bewegen wir uns vielleicht nur durch bewegungslose Einzelbilder und interpretieren sie dann als unsere Bewegung? So, als ordne man die einzelnen Bilder eines Filmes nicht dicht nebeneinander, sondern hintereinander an. Besser gesagt, so als ob man viele holographische Platten hintereinander reiht, durch die wir dann durch unser Bewusstsein projeziert werden.
Gratis download, Roman Anthropos, Written by Markus Kottas
Wie in dem Roman "Anthropos" beschrieben,
ist es nicht so einfach zu verstehen wie der Mensch Licht, Farben und Bewegungen wahr nimmt. Deswegen ist dieses Kapitel dem besseren Verstehen des Sehsinnes gewidmet.

Warum sehen wir Farben

Die unterschiedlichen spektralen Absorbtionsfaktoren der Pigment-Moleküle (Blau, Grün-Gelb, Orange-Rot) die in den drei verschiedenen Typen von Sehzapfen und Stäbchen des menschlichen Auges enthalten sind Sichtbarer Bereichermöglichen durch das schmalere Absorptionsspektrum ihrer Pigmente das Farbsehen.
Die Sehstäbchen enthalten als Pigment das Rhodopsin-Molekül, das ein breiteres Absorbtionsspektrum hat. Sie sind empfindlicher als die Sehzapfen und registrieren die Lichtstärke.
Itten- komplementärfarben Die Farbwirkung des physiologischen Sehens beruht auf der unterschiedlichen spektralen Absorbtion durch die Pigmente in den Sehzapfen. Die verschiedenen wahrgenommenen Farben entsprechen Licht mit unterschiedlichen spektralen Verteilungen.
Werden aus Licht mit gleichmäßiger Spektralverteilung bestimmte Wellenlängen absorbiert, entsteht aus den verbliebenen Wellenlängen der Farbeindruck (Komplementärfarbe).
Ein grünes Blatt absorbiert demnach nicht im Wellenlängenbereich „grün“ sondern im komplementären Bereich „rot“ (680 nm) und „blau“ (430 nm).

Da aber ein jeder Mensch einzigartig ist, nehmen wir die Farben auch unterschiedlich war.
Tagsüber sieht der Mensch am besten bei etwa 555 nm (gelb-grün). Nachts reagieren andere Rezeptoren des menschlichen Auges, sie sind im blauen Bereich am empfindlichsten. Sehr starke Lichtquellen, deren Wärme wir fühlen können, sehen wir auch im infraroten Bereich (IR) bis etwa 1100 nm. Ultraviolettes Licht können wir 300 nm wahrnehmen.

Das in der Umwelt vorkommende Licht ist eine Mischung unterschiedlicher Wellenlängen.

Durch ein Beugungsgitter oder ein Prisma kann man dieses polychromatische (mehrfarbige) Licht in seine monochromatischen (einfarbigen) Bestandteile zerlegen. Rot-Blau-Grün=WEISSJeder dieser monochromatischen Lichtkomponenten entspricht einem spezifisch menschlichen Farbeindruck, die zusammen, die so genannten Spektral oder Regenbogenfarben darstellen.

Weil Sonnenlicht alle Farben beinhaltet, sehen wir die "Farb-Mischung" Weiß. Bei weißen Led´s kann man z.B. 3 verschieden färbige Led´s (Rot, Blau, Grün) in einer Led zusammen fassen und man erhält die Farbe Weiss.


































Der besterforschte Sinn ist der Sehsinn.

Pupille Wissenschaftler haben die Verbindungen der Neuronen im visuellen System mühsam aufgestöbert, sondiert und untersucht, wie einzelne Zellen auf Lichtreize reagieren, wie sie verarbeit und weitergeleitet werden.
Wir wissen deswegen recht genau, wie das Gehirn die eintrefenden Bilder der Augen analysiert. Viel schwerer nachvollziehbar ist dagegen die Leistung, sämtliche Einzelinformationen wieder zusammenzufügen.
Lediglich in einem Fall, nämlich bei der Farbwahrnehmung, können wir die zu Grunde liegenden Gehirnleistungen immer besser beschreiben.

Die meisten Menschen nehmen an, daß das Verhältnis von reflektiertem roten, grünen und blauen Licht den Farbeindruck eines Gegenstandes im Auge bestimmt.
Es läßt sich allerdings leicht beweisen, daß diese Annahme nicht zutrifft!
Man muß sich lediglich vergegenwärtigen, daß Gegenstände die gleiche Farbe beibehalten, egal ob wir sie nun bei Tages, Led, Neon oder Kerzenlicht betrachten, die jeweils aus ganz unterschiedlichen Wellenlängen zusammen gesetzt sind. Edwin Land, der Erfinder der Sofortbildkamera, hat eine Erklärung für dieses Phänomen postuliert und die sogenannte Retinexhypothese formuliert. Dieser Begriff setzt sich aus „Retina" (Netzhaut) und „Cortex" zusammen und verdeutlicht, dass beide Teile des Sehsystems an der Farbwahrnehmung beteiligt sind.

Aufbau des menschlichen Auge Nach der Retinexhypothese arbeiten Retina und Cortex zusammen, um auf der Basis des gesamten Lichteinfalls auf die Retina komplexe Berechnungen durchzuführen. Für jede der drei Lichtwellenlängen, die wir als rot, grün und blau wahrnemen und für die unterschiedlichen Rezeptorzellen die in der Retina jeweils am empfindlichsten sind, werden seperate Berechnungen angestellt.
Nach der Retinexhypothese ist jede wahrgenommene Farbe durch drei Zahlenwerte festgelegt. Diese werden errechnet, in dem die gesamte Summe an Licht, die vom betrachteten farbigen Objekt auf die Netzhaut fällt, für jede der drei Wellenlängen durch die gewichtete durchschnittliche Lichtmenge der gleichen Wellenlänge im gesamten Gesichtsfeld geteilt wird.
Diese Gewichtung bewirkt, daß Licht aus der Umgebung des betrachteten Gegenstandes stärker hervorgehoben wird, als Licht von weit entfernten Stellen. Die drei Zahlenwerte stellen so zu sagen Koordinaten in einem dreidimensionalen Farbraum dar und legen jeden Punkt des Gesichtsfeldes farblich eindeutig fest, so wie die drei Koordinaten eines GPS-Empfängers, die Lage eines Punktes im Raum eindeutig beschreibt. Edwin Land hat unzählige Versuche durchgeführt, die bestätigen, daß die beschriebenen Retinexberechnungen selbst bei ungewöhnlichen Beleuchtungsverhältnissen exakte Vorhersagen erlauben, welche Farbe ein Beobachter wahrnemen wird.
Unser visuelles System entwickelte sich also in der Weise, daß wir die Farben von Objekten immer gleich wahrnehmen, unabhängig vom Wellenlängenspektrum des Lichtes, das auf unsere Netzhaut fällt. Retinexberechnungen werden enorm schnell ausgeführt und sind uns nicht bewußt. Wissenschaftler haben Hinweise gefunden, daß diese Fähigkeit bereits frühzeitig in der Evolution entwickelt wurde.
David Ingle von der Northwestern University in Evanston hat zum Beispiel in Versuchen aufgezeigt, daß auch Goldfischhirne Retinexberechnungen durchführen, die es dem Tier ermöglichen, eine spezielle Farbe zu erkennen und auszuwählen, auch wenn die spektrale Zusammensetzung des Lichtes verändert wird.


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