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Dem Ziel, massentaugliche OLED zu entwickeln, ist OSRAM im Forschungsprozess einen großen Schritt näher gekommen. Das aktuelle Labormuster erzielt 87 lm/W – der bisher gemessene Spitzenwert wurde um 40 Prozent übertroffen. Damit erreichen OLED im Labor beinahe die Effizienz von Leuchtstofflampen. Wichtig: Die Messung erfolgte unter applikationsgerechten Bedingungen in einer Ulbricht Kugel – also ohne Makroextratoren, d. h. Linsen zur Optimierung der Messergebnisse. Gemessen wurde bei einer Helligkeit von 1.000 cd/m2 und einer Farbtemperatur von ca. 4.000 K. Ein weiterer Erfolg für das Forschungsteam von OSRAM: Auch bei einer Helligkeit von 5.000 cd/m2 erzielen die Labormuster noch annähernd 75 lm/W. Die eingesetzten organischen Funktionsmaterialien wurden bereits in der Pilotfertigung erprobt und ermöglichen produktrelevante Lebensdauern. Foto: OSRAM |
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TDK Corporation startete die Massenproduktion eines neuentwickelten transparenten passive Matrix OLED Display. (product name: UEL476)
Der transparente OLED Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 2,4 Zoll ein Bild aus 320 x 240 Pixeln mit einer Helligkeit von 150 cd/m2 bei einer Transparenz von 40%. Die Anzeige des Displays lässt sich, laut TDK, nur von vorne und nicht von hinten betrachten, um so die Privatsphäre des Nutzers zu schützen. |
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* Nanotechnik in OLED-Displays: Transistoren auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhren ermöglichen einen energieeffizienteren Displaybetrieb. |
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So funktioniert ein OLED Display |
Mithilfe der neuen Methode wird dieses Problem umgangen. Hierzu werden oxetanfunktionalisierte Materialien verwendet, eine Materialklasse, die 1999 von Meerholz und Nuyken entwickelt wurde. Das Material kann durch Vernetzen unlöslich gemacht werden, was das Auftragen neuer Schichten zulässt. Im Gegensatz zur traditionellen Vernetzung mit Hilfe einer Photosäure, wird bei der neuen Methode die unterste aktive Schicht der OLED zum Starten der Reaktion verwendet. Es gelingt eine Schicht-bei-Schicht-Vernetzung (engl. layer-by-layer crosslinking / LBLX), wobei die unlöslichen Schichten zudem die Form des Substrats abbilden. „LBLX ermöglicht eine einfache und kostengünstige Produktion“, so Prof. Meerholz, Institut für Physikalische Chemie der Universität zu Köln. Gleichzeitig wird die Photosäure in der aktiven OLED-Schicht vermieden, wodurch eine Verdopplung bis Verdreifachung der Lebensdauer erreicht wird.
Ziel der Wissenschaftler am Institut für Physikalische Chemie der Universität zu Köln ist nun die Nutzung von LBLX zur Herstellung einer weiß-emittierenden vier-Schicht OLED mit maßgeblich erhöhter Lebensdauer.
In der Industrie stößt die neu entwickelte Methode auf großes Interesse, da neben einer kostengünstigen Massenproduktion auch die Herstellung von 3D-OLEDs möglich ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Wissenschaftler der Universität zu Köln mit zwei Millionen Euro bei der Erforschung solcher innovativen OLED-Anwendungen.
Die Ergebnisse der Kölner Forscher wurden in der Fachzeitschrift Advanced Materials veröffentlicht.
Bei Rückfragen:
Professor Dr. Klaus Meerholz
Institut für Physikalische Chemie,
Tel.: 0221 221 470 – 3275
E-Mail: klaus.meerholz(at)uni-koeln.de
Web site: UNI-Koeln.de
Um zukunftsträchtige optische Technologien in Deutschland voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über die nächsten fünf Jahre die Forschung und Entwicklung von organischen Leuchtdioden (OLED) mit 100 Millionen Euro. Die beteiligten Unternehmen wollen 500 Millionen Euro im Rahmen der OLED-Initiative investieren.
* Chlor sorgt für effizientere OLEDs:
Toronto, 16.04.2011: - Geht es nach Optoelektronik-Spezialisten der Universität Toronto, ist Chlor der Schlüssel zu besseren Flachbildschirmen und effizienterer Beleuchtung.
Let´s make an OLED!
Transparentes OLED Notebook: Durchsichtige OLED Displays stehen knapp vor dem Durchbruch.
* Nemoptic stellt OLED-Binem-Display vor: Ein einmal aufgebautes Bild bleibt ohne weitere Stromzufuhr erhalten.
* TDK zeigt transparente und geschwungene OLEDs: Durchsichtige OLED - Fenster... Unsere Zukunft?
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