LED Bilder, Schilder, Displays, Kennzeichenhalter und vieles mehr!
LED Display, LED Monitor
LED Displays kann man grundsätzlich in vier Hauptgruppen unterteilen:
LED Display für geringen Betrachterabstand, LED Display für größeren Betrachterabstand, LED - LCD Display und OLED Displays.
Hier gibt es noch die Unterteilung in monochromatische Displays (einfärbig) die meist bei Laufschriften oder Anzeigen verwendet werden und polychromatische Displays (mehr färbig, z.B. RGB)
Video LED Displays für geringen Betrachterabstand bestehen aus vielen einzelnen RGB LEDs (Rot, Grün, Blau). Jedes LED ist somit ein Bildpunkt.
Video LED Displays für größeren Betrachterabstand bestehen aus mehreren RGBs die in einem "Cluster" zusammengefasst sind oder RGB plus eine weiße LED. Hier sind die Bildpunkte natürlich größer. Seitdem helle blaue Leds entwickelt wurden, sind Video-LED-Displays auch Tageslicht tauglich. Begehbare Displays z.B. als Dancefloor, freuen sich auch immer größerer Beliebtheit.
LED LCD Displays funktionieren so ähnlich wie LCD-Fernseher jedoch werden statt den Kaltkathodenstrahlern, weiße oder farbige, zu weiß mischbare LEDs, hinter den Flüssigkristallelementen angeordnet und für die Hintergrundbeleuchtung verwendet. Dieser Unterschied erlaubt einen viel besseren Kontrast und sehr flache Gehäuse. Bei LED Displays können zwei verschiedene Techniken verwendet werden. Beim Edge-Display sind einige wenige LEDs an den Seiten des Monitors integriert und beleuchten von dort die gesamte Fläche. Vorteil hiervon ist der geringe Stromverbrauch und eine geringe Gehäusetiefe. Beim Matrix-Display werden LEDs auf der gesamten Bildfläche verteilt, die das Bild von hinten erhellen.
Die UV2A (Ultraviolet-induced Multi-domain Vertical Alignment) Technologie wurde von der Firma Sharp entwickelt und soll für höhere Kontraste, bessere Energieeffizienz und schnellere Reaktionszeiten sorgen. Die UV2A-Technik ermöglicht eine extrem präzise Ausrichtung der Flüssigkristalle. Dazu wird auf das Glassubstrat, welches die Grundlage der Panele darstellt, eine Polymerschicht aufgetragen, die UV-Strahlung absorbiert.
Die Polymere richten sich nach der einfallenden UV-Strahlung und die auf der Polymerschicht aufgebrachten LCD-Moleküle richten sich nach den Polymeren aus. Die Flüssigkristalle lassen soch so im Pikometer-Bereich ausrichten.Mehr unter: Sharp.
OLED Display: Die Herstellung eines OLED-Flachbildschirms unterscheidet sich grundlegend von dem eines Flüssigkristallbildschirms (LCD). Da OLEDs auf fast jedes Material gedruckt werden können, bieten sie gegenüber der LCD-Technologie eine enorme Kostenersparnis. Durch die Verwendung von biegsamen Trägermaterialien (flexible Substrate, Folien) eröffnen sie die Möglichkeit, aufrollbare Bildschirme herzustellen und Displays in Kleidungsstücke zu integrieren. Zur Zeit werden OLEDs meist für kleine Displays verwendet aber Sony brachte 2008 schon einen 27" OLED Monitor auf den Markt
Einen sehr guten und leicht verstänlichen Bericht von David Glenck, über die Funktionsweise der neue Generation von Display´s gibst hier zum Downloaden.
3D Display:
Beim 3D-Television wird ein für das linke und rechte Auge GETRENNTES Videosignal ausgestrahlt, so das der Eindruck von räumlicher Tiefe entsteht.
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten um dies zu realisieren:
* Das Videosignal wurde im Stereoskopie-Verfahren aufgenommen. [Bilder die paarweise, getrennt für jedes Auge erzeugt werden. Jeder Raumpunkt wird durch zusammenhängende Bildpunkte auf jedem Bildpaare abgebildet die aufgrund der Parallaxe (scheinbare Änderung der Position eines Punktes, wenn der Beobachter seinen Betrachtungsstandort ändert) gering seitenverschoben zueinander sind] Dazu wird das Videosignal für das eine Auge vom roten Farbanteil und für das andere Auge vom blauen Farbanteil befreit und wieder übereinander gelegt. Zum Betrachten wird rot-blaue "3D-Brillen" benötigt. Hier können auch andere Farbkombinationen verwendet werden.
* Bei einem anderen Verfahren werden zwei Videosignale in getrennten Videostreams oder auch in einem, nach Frames aufgeteilt Videostream, ausgestrahlt. Hier bleiben die Farben erhalten, man benötigt jedoch eine Shutter-Brille, die zirkulär und nicht linear polarisiert. Damit lässt sich wahlweise das linke oder das rechte Auge abdunkeln um so das Bild je nach Augenstellung zu "filtert" und den 3D Effekt zu erzeugen.
* In einem neuen Verfahren dem Philips Multi-view Lenticular Lens Technology, wird ein 3D Effekt aber ohne Brille erzielt und funktioniert so ähnlich wie das Linsenraster Bild, welches sicher ein jeder von Postkarten kennt, wobei uns z.B. eine meist hübsche Dame bei Betrachtungswinkel-Veränderung plötzlich zu zwinkert.
Mehrere seitlich verschoben aufgenommene Bilder werden in feine Streifen "zerlegt" und nebeneinander gesetzt. Davor werden Zylinder oder Prismenlinsen gelegt. Je nach Blickwinkel fokussiert das "Linsenblatt" nun den Blick auf einen anderen Bildstreifen. Der Abstand zwischen den Augen ist dafür verantwortlich, dass jedes Auge nur dieses Bild sieht, das für den "richtigen" Blickwinkel vorhanden ist und so der räumliche Eindruck wie bei der oben erwähnten Parallaxe entsteht.
LASER Display:
Die neuen Laser Displays sollen halb so teuer und doppelt so "farbenprächtig" wie die bekannten Plasma Displays werden (bis zu 90 Prozent!!! jenes Farbspektrums, das das menschliche Auge wahrnehmen kann). Des weiteren verbrauchen Laser Displays nur 25 Prozent des Stromverbrauchs eines Plasmafernsehers, laut den Angaben der Australischen Entwicklerfirma Arasor die die Massenproduktion Mitsubishi und Samsung übertrug. Weiter unten gibts einen Video über Laser TV.
Wie robust sind eigentlich OLED Displays? Hier ein beeindruckendes Video von Samsung
So funktioniert ein OLED Display
Der größte LED Display der Wlet. Das muß man gesehen haben!
Samsung LED - LCD Display
OLED Disply
Sony, wieder einmal Spitzenreiter
Sony, 27" OLED Monitor
Laser Display
Die neuen Laser Displays sollen halb so teuer und doppelt so "farbenprächtig" wie die bekannten Plasma Displays werden (bis zu 90 Prozent!!! jenes Farbspektrums, das das menschliche Auge wahrnehmen kann). Des weiteren verbrauchen Laser Displays nur 25 Prozent des Stromverbrauchs eines Plasmafernsehers, laut den Angaben der Australischen Entwicklerfirma Arasor die die Massenproduktion Mitsubishi und Samsung übertrug.